Welche zusätzlichen Pflichten kommen bei Zahlungsschwierigkeiten dazu (Forbearance)?

Es gibt Forbearance-Pflichten: Bei erkennbaren Schwierigkeiten sollen geeignete Unterstützungsmaßnahmen möglich sein, z. B. Stundungen oder angepasste Zahlungspläne. Das braucht Regeln, Schulung und saubere Fallbearbeitung – nicht nur Standard-Mahnläufe.

Ähnliche Fragen

Was ist CCD II?

CCD II ist die Abkürzung für die Consumer Credit Directive II oder auf deutsch der Name der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2023/2025,  die ab dem 20. November 2026 in Kraft tritt. Es handelt sich dabei um eine Richtlinie des europäischen Verbraucherschutzrechts, welche die Kreditvergabe an Konsumenten regelt.

Wann lohnt sich Selbstabwicklung (Eigengeschäft) voraussichtlich nicht mehr?

Wenn Compliance-Kosten (Dokumentation, Schulung, laufende Governance), Prozessaufwand (Kreditwürdigkeitsprüfung, Informationspflichten, Forbearance-Fälle) und mögliches Aufsichtsrisiko den Margenvorteil übersteigen. Dann wird ein lizenzierter Partner oft attraktiver, weil Risiko, Prüfung und Betrieb in einer professionellen Struktur gebündelt sind.

Ab wann greifen die neuen Pflichten der EU-Verbraucherkreditrichtlinie (CCD II)?

Die nationale Umsetzung gilt ab 20. November 2026. Der Beitrag nennt als politischen Stand: Beschluss des Umsetzungsgesetzes am 17. April 2026.

Welche Daten müssen für die Kreditwürdigkeitsprüfung typischerweise berücksichtigt werden?

Nicht nur ein Score „aus dem Bauch“: Es geht um eine nachvollziehbare Einschätzung der Rückzahlungswahrscheinlichkeit, häufig mit Daten zu Einnahmen, Ausgaben und bestehenden Verpflichtungen. Wichtig ist weniger „mehr Daten“, sondern eine belastbare, dokumentierte Logik.