Wie MAD Gaming mit Ratenkauf über 1,5 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz erzielt

Gaming-Hardware ist 2026 kein Impulskauf mehr: Ein sauber konfigurierter High-End-PC landet schnell bei 2.500 Euro bis 5.000 Euro. Im Shop fühlt sich das oft so an: Produktseiten laufen, Performance stimmt, Kampagnen liefern – und trotzdem kippt die Stimmung genau dort, wo es ernst wird. Im Checkout. Nicht, weil die Nachfrage fehlt, sondern weil zwischen „will ich“ und „kann ich jetzt sofort zahlen“ eine Finanzierungslücke aufreißt.

Diese Ratenkauf-Case-Study zeigt am Beispiel von MAD Gaming, wie sich genau diese Lücke schließen lässt – ohne Umbauprojekt im Payment und ohne BNPL-Logik, die bei großen Warenkörben aussteigt. Mit easyCredit als Ratenkauf-Option im Checkout entstanden 2025 über 1,5 Millionen Euro Umsatz, der sonst sehr wahrscheinlich als Abbruch oder Downgrade geendet hätte.

Zusatzumsatz 8

Wenn der Wunsch-PC 3.000 Euro kostet, aber das Konto Nein sagt

MAD Gaming ist ein spezialisierter Online-Händler für High-End-Gaming-Systeme. Das Sortiment umfasst AMD-Gaming-PCs, Intel-Gaming-PCs und Creator-Systeme, typischerweise in einem Preisbereich von 1.500 Euro bis über 5.000 Euro. Die Zielgruppe sind Gaming-Enthusiasten zwischen 20 und 35 Jahren, oft mit gutem Einkommen, aber ohne 2.500 Euro oder mehr an sofort verfügbarer Liquidität.
Die Komponenten-Inflation verschärft das Problem. Kunden, die vor einem Jahr noch einen soliden Gaming-PC für 1.800 Euro konfiguriert haben, landen 2025 bei 2.100 Euro oder mehr für eine vergleichbare Ausstattung. Die Reaktion im Shop ist vorhersehbar: Konfigurationen werden heruntergestuft, Kaufentscheidungen verschoben, Warenkörbe abgebrochen. Die Nachfrage existiert, aber der Checkout wird zur Hürde.

Zahlart Liquditätsbedarf Warenkorbabdeckung Eignung für High-End-Gaming-PCs
PayPal Vollzahlung sofort Unbegrenzt Niedrig (Liquiditätshürde)
Kreditkarte Vollzahlung sofort Kreditrahmen-abhängig Mittel (Kreditrahmen oft begrenzt)
Vorkasse Vollzahlung sofort Unbegrenzt Niedrig (höchste Hürde)
Klarna Vollzahlung oder kurze Raten Bis ca. 1.500 EUR Niedrig (Limit-Problem)
easyCredit-Ratenkauf Monatliche Rate 200 Euro – 10.000 EUR Hoch (optimiert für 1.500 EUR – 5.000 EUR)

Liquditätsbedarf

Warenkorbabdeckung

Eignung für High-End-Gaming-PCs

PayPal

Vollzahlung sofort

PayPal

Unbegrenzt

PayPal

Niedrig (Liquiditätshürde)

Kreditkarte

Vollzahlung sofort

Kreditkarte

Kreditrahmen-abhängig

Kreditkarte

Mittel (Kreditrahmen oft begrenzt)

Vorkasse

Vollzahlung sofort

Vorkasse

Unbegrenzt

Vorkasse

Niedrig (höchste Hürde)

Klarna

Vollzahlung oder kurze Raten

Klarna

Bis ca. 1.500 EUR

Klarna

Niedrig (Limit-Problem)

easyCredit-Ratenkauf

Monatliche Rate

easyCredit-Ratenkauf

200 Euro – 10.000 EUR

easyCredit-Ratenkauf

Hoch (optimiert für 1.500 EUR – 5.000 EUR)

Bisherige Zahlarten bei MAD Gaming, darunter PayPal, Kreditkarte, Vorkasse und Klarna, setzen volle Liquidität zum Kaufzeitpunkt voraus. Bei einem Spontankauf im High-End-Bereich fehlt genau diese Liquidität. Das Ergebnis: Conversion-Verluste im margenstärksten Segment.

Warum klassische BNPL-Anbieter bei 2.000 Euro an ihre Grenzen stoßen

Buy Now, Pay Later (BNPL) bezeichnet Zahlungsmodelle, bei denen Kunden einen Kauf in Raten oder mit Zahlungsaufschub begleichen. Die meisten BNPL-Anbieter sind auf Massenmarkt-Warenkörbe zwischen 50 Euro und 500 Euro optimiert. Bei Bestellwerten über 1.500 Euro treten zwei strukturelle Schwächen auf.

Das Kreditlimit-Problem:
Viele Anbieter setzen Obergrenzen bei 1.000 Euro bis 1.500 Euro. Warenkörbe darüber werden schlicht nicht finanziert. Die Zusagequote (Approval Rate) sinkt genau dort, wo die Finanzierung den größten Hebel hätte.

Experten-Tipp
Ablehnungen tracken: Jede abgelehnte Finanzierung im Checkout ist ein potenziell verlorener Kunde. Messen Sie, wie oft das passiert und bei welchen Beträgen.

Das Laufzeit-Problem:
Kurze Laufzeiten von drei bis sechs Monaten führen bei einem Warenkorb von 2.500 Euro zu monatlichen Raten zwischen 400 Euro und 830 Euro. Das übersteigt die Schmerzgrenze der meisten Käufer.
Die Erkenntnis aus der Praxis:
Kunden entscheiden primär nach der monatlichen Rate, nicht nach dem Gesamtpreis. Eine Rate von 80 Euro pro Monat fühlt sich machbar an. Eine Rate von 625 Euro nicht.

Kriterium Klassischer BNPL-Anbieter easyCredit-Ratenkauf
Finanzierungslimit Bis 2.500 EUR Bis 10.000 EUR
Maximale Laufzeit 3 bis 6 Monate Bis 60 Monate
Monatliche Rate bei 2.500 Euro Warenkorb 400 EUR bis 830 EUR Ca. 50 Euro bis 80 EUR
Zielgruppe Warenkorbwert 50 EUR bis 500 EUR High-Ticket ab 1.500 EUR
Approval Rate bei >1.500 Euro Sinkend Optimiert für High-Ticket

Klassischer BNPL-Anbieter

easyCredit-Ratenkauf

Finanzierungslimit

Bis 2.500 EUR

Finanzierungslimit

Bis 10.000 EUR

Maximale Laufzeit

3 bis 6 Monate

Maximale Laufzeit

Bis 60 Monate

Monatliche Rate bei 2.500 Euro Warenkorb

400 EUR bis 830 EUR

Monatliche Rate bei 2.500 Euro Warenkorb

Ca. 50 Euro bis 80 EUR

Zielgruppe Warenkorbwert

50 EUR bis 500 EUR

Zielgruppe Warenkorbwert

High-Ticket ab 1.500 EUR

Approval Rate bei >1.500 Euro

Sinkend

Approval Rate bei >1.500 Euro

Optimiert für High-Ticket

Für MAD Gaming bedeutete das konkret: Die bestehenden Zahlarten deckten den Bereich bis 1.000 Euro gut ab. Darüber offenbarte sich eine Finanzierungslücke im Checkout, die weder PayPal noch Klarna schließen konnten. Kunden, die einen Gaming-PC für 2.500 Euro konfiguriert hatten, standen vor der Wahl zwischen Vollzahlung und Kaufabbruch. Viele wählten den Abbruch.

Praxis bei MAD Gaming: 2.350 Euro Gaming-PC, 90,38 Euro im Monat

Der easyCredit-Ratenkauf deckt Warenkörbe von 200 Euro bis 10.000 Euro ab und bietet Laufzeiten von bis zu 60 Monaten. Damit schließt er exakt die Lücke, die klassische BNPL-Anbieter im High-Ticket-Segment hinterlassen.
Wie sich das in der Praxis auswirkt, zeigen die Zahlen von MAD Gaming. Der durchschnittliche Warenkorbwert bei Zahlung mit easyCredit liegt dort bei 2.350 Euro (Durchschnitt 2022–2025) – ein Bestellvolumen, das per Kreditkarte oder Sofortüberweisung in vielen Haushalten schlicht nicht in einem Schritt realisierbar ist.
Die Kunden wählen im Schnitt eine Laufzeit von 26 Monaten. Statt einer einmaligen Belastung von 2.350 Euro sieht der Kunde im Checkout also eine Rate, die in sein Monatsbudget passt. Der psychologische Unterschied ist erheblich – und er zeigt sich direkt im Umsatz:

Von 2022 bis 2025 hat sich das easyCredit-Volumen bei MAD Gaming von 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro vervierfacht.
Volumenwachstum 8
Entwicklung Ratenkaufvolumen 2022 - 2025
Schritt Ohne Ratenkauf Mit easyCredit-Ratenkauf
1. Konfiguration Gaming-PC für 2.350 EUR zusammengestellt Gaming-PC für 2.350 EUR zusammengestellt
2. Checkout Zahlungsoptionen: Vollzahlung erforderlich Ratenkauf-Option sichtbar: ca. 60 EUR pro Monat
3. Entscheidung Liquiditätsprüfung: 2.500 EUR nicht verfügbar Monatliche Rate passt ins Budget
4. Reaktion Downgrade auf 1.200 EUR PC oder Kaufabbruch Kauf der Wunschkonfiguration
5. Ergebnis Conversion-Verlust oder reduzierter Warenkorbwert Conversion und maximaler Warenkorbwert

Ohne Ratenkauf

Mit easyCredit-Ratenkauf

1. Konfiguration

Gaming-PC für 2.350 EUR zusammengestellt

1. Konfiguration

Gaming-PC für 2.350 EUR zusammengestellt

2. Checkout

Zahlungsoptionen: Vollzahlung erforderlich

2. Checkout

Ratenkauf-Option sichtbar: ca. 60 EUR pro Monat

3. Entscheidung

Liquiditätsprüfung: 2.500 EUR nicht verfügbar

3. Entscheidung

Monatliche Rate passt ins Budget

4. Reaktion

Downgrade auf 1.200 EUR PC oder Kaufabbruch

4. Reaktion

Kauf der Wunschkonfiguration

5. Ergebnis

Conversion-Verlust oder reduzierter Warenkorbwert

5. Ergebnis

Conversion und maximaler Warenkorbwert

Die technische Integration bei MAD Gaming erfolgte über ein Shopware-Plugin. Kein aufwändiges API-Projekt, keine monatelange Entwicklungszeit. Die Echtzeit-Entscheidung im Checkout sorgt dafür, dass Kunden sofort wissen, ob die Finanzierung genehmigt ist. Kein Medienbruch, keine PostIdent-Hürde für Bestandskunden, keine Wartezeit.

MAD Gaming 2025: Über 1,2 Millionen Euro Umsatz, der ohne Finanzierung nicht existiert hätte

Die Zahlen aus dem Jahr 2025 sprechen eine klare Sprache. Der easyCredit-Ratenkauf generierte bei MAD Gaming einen Umsatz von 1,2 Millionen Euro.
Es handelt sich nicht um Umsatz, der von anderen Zahlarten abgewandert ist. Es sind Ratenkauf finanzierte Käufe, die ohne diese Option nicht stattgefunden hätten. Kunden, die bei Vollzahlung abgebrochen oder heruntergestuft hätten, kaufen mit Ratenzahlung die Konfiguration, die sie tatsächlich wollen. Der Ratenkauf ist kein Substitut, sondern ein zusätzlicher Umsatzkanal.

Der easyCredit-Ratenkauf hat sich bei uns als eine der umsatzstärksten Zahlarten etabliert. Unsere Kunden kaufen die Systeme, die sie wirklich wollen, statt Kompromisse bei der Konfiguration zu machen.
Matthias Dröge, Inhaber Mad Gaming

Die Positionierung im Zahlartenmix ist bemerkenswert: Ratenkauf liegt bei MAD Gaming vor klassischen Kartenzahlungen und kurzfristigen Zahloptionen. Bei einem durchschnittlichen Warenkorbwert im vierstelligen Bereich ist das nachvollziehbar. Je höher der Preis, desto relevanter wird die monatliche Rate als Entscheidungskriterium.

Experten-Tipp
Saisonale Peaks einplanen: Rund um Black Friday, Weihnachten und große Game-Releases steigt der Finanzierungsbedarf. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anbieter die Kapazität hat.

Genossenschaftliche Verantwortung statt Plattform-Logik

Ein häufiger Einwand gegen BNPL-Modelle lautet: Wer übernimmt das Ausfallrisiko? Gibt es versteckte Gebühren? Und sind die Konditionen wirklich transparent, oder handelt es sich um Sales-Material in Whitepaper-Verkleidung?

Bei easyCredit-Ratenkauf liegt die volle Risikoübernahme beim Anbieter des Payment-Angebots – also der TeamBank – nicht beim Händler. Der Händler erhält seine Zahlung, unabhängig davon, ob der Kunde seine Raten bedient. Kein Ausfallrisiko, keine nachträglichen Abzüge, keine bösen Überraschungen in der Liquiditätsplanung.

Die genossenschaftliche Banken-DNA zeigt sich in einem weiteren Punkt: Überschuldungsprävention ist kein Marketing-Claim, sondern Geschäftsmodell. Jede Finanzierung durchläuft eine verantwortungsvolle Bonitätsprüfung. Das schützt Kunden vor Überschuldung und Händler vor schlechten Bewertungen. Für die Zielgruppe von MAD Gaming, digital-affine Käufer zwischen 20 und 35 Jahren, die preisbewusst, aber qualitätsorientiert sind, schafft das Vertrauen.

Die Kundenhoheit bleibt beim Händler. Keine Abwerbung in ein fremdes Ökosystem, keine Plattform-Logik, keine Weiterleitung. Der Kunde kauft bei MAD Gaming und bleibt Kunde von MAD Gaming. Das unterscheidet die TeamBank mit ihren Business Services (Ratenkauf und Rechnung) strukturell von Anbietern, die Payment als Einstieg in eine eigene Kundenbeziehung nutzen.

Warum der Finanzierungsbedarf im Gaming-Segment strukturell weiter steigt

Der globale BNPL-Markt wächst laut Persistence Market Research von 48,7 Mrd. USD (2026) auf 212,2 Mrd. USD bis 2033, bei einem CAGR von 23,4 %. SkyQuest Technology beziffert das Wachstum auf 245,74 Mrd. USD bis 2033.

In beiden Prognosen ist das High-Ticket-Segment der zentrale Wachstumstreiber.

Deloitte und The Paypers schätzen die aktuelle BNPL-Marktgröße 2025 auf rund 560 Mrd. USD Gross Merchandise Value (GMV).

Finanzierung im Checkout wird zum Standard, nicht zum Sonderweg.

Gleichzeitig wächst der deutsche Gaming-PC-Markt auf 5,47 Mrd. USD bis 2030. Die Nachfrage ist da, aber die Preise machen Finanzierung zur Voraussetzung für Conversion im High-End-Bereich.

Wer als Händler im CE- oder Gaming-Segment kein passendes Payment-Angebot für Warenkörbe über 1.500 Euro anbietet, verliert Umsätze an Wettbewerber, die es tun. Die MAD Gaming Ratenkauf-Case-Study zeigt, dass dieser Umsatz nicht theoretisch ist, sondern sich in konkreten Zahlen messen lässt: 1,5 Millionen Euro über die Zahlungslösungen der easyCredit Business Services in einem Jahr.

PC In Raten

Drei konkrete Schritte für Händler im High-Ticket-Segment

  1. Analysieren Sie Ihre Checkout-Abbrüche nach Warenkorbwert. Wenn die Abbruchrate ab 1.000 Euro oder 1.500 Euro signifikant steigt, fehlt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine passende Finanzierungsoption.
  2. Prüfen Sie, welche Warenkorbhöhen Ihre bestehenden Zahlarten tatsächlich abdecken. Viele BNPL-Anbieter kommunizieren hohe Limits, aber die reale Approval Rate sinkt bei steigenden Beträgen. Fragen Sie nach den tatsächlichen Zusagequoten im Bereich über 1.500 Euro.
  3. Testen Sie einen Ratenkauf-Anbieter mit langen Laufzeiten und hohen Limits als Ergänzung zu Ihrem bestehenden Zahlartenmix. Die Shopware-Plugin-Integration von easyCredit zeigt, dass der technische Aufwand überschaubar ist. Der Umsatzeffekt lässt sich innerhalb weniger Wochen messen.

Checkout-Optimierung endet nicht bei Ladezeiten und Button-Farben. Wer Conversion-Potenzial im Payment-Prozess systematisch erschließen will, benötigt belastbare Daten, klare Gebührenstrukturen und Integrationswege, die zur eigenen Infrastruktur passen.

Über Mad Gaming
MAD Gaming ist ein junges Unternehmen aus Wilhelmshaven, das sich auf individuell abgestimmte Gaming-PCs und leistungsstarke Systeme spezialisiert hat und dabei besonderen Wert auf Qualität, Sorgfalt und ein stimmiges Gesamtpaket legt.

Häufig gestellte Fragen zu Ratenkauf im Gaming-Handel

Wie wird verhindert, dass Kunden sich beim Ratenkauf finanziell übernehmen?

Über folgende Mechanismen, die ineinandergreifen.
Erstens wird jeder Antrag individuell geprüft und Finanzierungen werden von easyCredit Business Services auch abgelehnt, auch wenn das im Einzelfall bedeutet, dass ein Kauf bzw. Verkauf einmal nicht zustande kommt. Genau diese Ablehnungsbereitschaft ist der Unterschied zwischen verantwortungsvoller Bonitätsprüfung und reiner Volumen-Logik.
Zweitens sind die Konditionen transparent: Monatsrate, Laufzeit und Gesamtbetrag werden im Checkout angezeigt, bevor der Kunde bestätigt – kein Kleingedrucktes, das später überrascht.
Drittens ist die TeamBank Teil der Genossenschftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken – Verantwortung bei der Überschuldungsprävention zu tragen ist im Unternehmen fest verankert. Eine Risikobewertung jedes einzelnen Payment-Vorgangs bzw. Finanzierung, muss zur Lebenssituation des Kunden passen und wird so zur Grundlage für eine Kundenbeziehung, die über den einzelnen Kauf hinaus trägt.

Funktioniert easyCredit-Ratenkauf nur für Gaming-PCs oder auch für Konsolen, VR-Headsets und komplette Setups?

Die Ratenkauf-Finanzierungsspanne reicht von 200 Euro bis 10.000 Euro, damit fällt praktisch jedes Gaming-Produkt hinein — vom 250-Euro-Headset über Konsolen-Bundles und VR-Sets bis zum 5.000-Euro-Custom-Build. Für Kunden heißt das: eine Zahlart, eine transparente Kondition, kein Jonglieren zwischen verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Limits. Für Händler mit gemischtem Sortiment heißt das: Das Preisspektrum ist lückenlos abgedeckt. Von der spontanen kleinen Anschaffung bis zum geplanten größeren Kauf und in beiden Fällen mit derselben verantwortungsvollen Bonitätsprüfung im Hintergrund.

Passt Ratenkauf zur typischen Gaming-Zielgruppe zwischen 20 und 35 Jahren?

Ja, sehr gut und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist das laut TeamBank-Liquiditätsbarometer* die Kernnutzergruppe von Ratenkauf: junge Käufer mit stabilem Einkommen, aber ohne 2.500 Euro sofort verfügbarer Liquidität, Wunsch nach High-End-Hardware, Sparbuch noch im Aufbau. Zweitens, und das ist im Gaming-Kontext besonders wichtig: Die TeamBank prüft die Bonität jedes Antrags verantwortungsvoll als Teil des Geschäftsmodells. Überschuldungsprävention ist bei einem genossenschaftlichen Anbieter aus der Volksbanken-Raiffeisenbanken-Gruppe kein Marketing-Claim, sondern Geschäftsgrundlage – gerade das macht aber bei jüngeren Käufern den Unterschied aus zwischen einer Finanzierung die trägt und einer, die belastet.


*Das TeamBank-Liquiditätsbarometer ist eine seit 2013 halbjährlich durchgeführte, repräsentative Studie im Auftrag der TeamBank AG, die das Konsumverhalten, die finanzielle Situation und die Sparneigung der deutschen Bevölkerung (18 bis 79 Jahre) untersucht. Es misst die Stimmung zur aktuellen und zukünftigen finanziellen Lage.

Welche Rolle spielt der Ratenkauf in saisonalen Peaks wie Black Friday, Gamescom-Wochen, Weihnachten oder großen Game-Releases?

In diesen Phasen passt das Timing aus Kundensicht besonders gut: Neue AAA-Releases triggern PC-Upgrades, Rabattwochen machen größere Konfigurationen erstmals erschwinglich, Konsolen-Generationswechsel verschieben die Erwartungen. Eine Echtzeit-Entscheidung im Checkout ohne Medienbruch und ohne PostIdent-Hürde für Bestandskunden sorgt dafür, dass die Finanzierung in dem Moment greift, in dem der Kunde sich entschieden hat — nicht zwei Tage später per Post. Dass dabei keine versteckten Kosten oder Gebühren ins Spiel kommen, ist laut TeamBank-Liquiditätsbarometer das, was Kundinnen und Kunden ausdrücklich verlangen — und Teil des Modells.

Hilft Ratenkauf gegen die Komponenten-Inflation und das Downgrade-Problem im Gaming-PC-Markt?

Direkt und der Effekt wirkt beidseitig. Wer vor einem Jahr einen Gaming-PC für 1.800 Euro konfiguriert hat, landet bei vergleichbarer Ausstattung heute oft bei 2.100 Euro oder mehr. Im Checkout heißt der Reflex dann: Komponenten herunterstufen oder Kauf verschieben — beides führt zu Frust auf Kundenseite und einem verlorenen Verkauf für den Händler. Mit Ratenkauf bleibt die Monatsrate in einem planbaren Bereich, sodass Kunden ihre Wunschkonfiguration realisieren können, statt am Ende mit einem Gerät nach Hause zu gehen, das nicht das ist, was sie wollten.

Wie stark verändert Ratenkauf den durchschnittlichen Warenkorb in einem Gaming-Onlineshop?

Spürbar und der Effekt entsteht nicht durch künstlichen Druck, sondern durch das Wegfallen einer Liquiditätshürde. Im Gaming-Segment liegen Ratenkauf-Warenkörbe typischerweise im hohen drei- bis vierstelligen Bereich: in der Größenordnung also, in der Kunden ihre tatsächlich gewünschte Konfiguration abbilden, statt aus Budget-Gründen Kompromisse zu machen, die sie kurz danach bereuen. Es handelt sich nicht um nach oben getriebene Käufe, sondern um Bestellungen, die der Kunde ohnehin so geplant hatte und die ohne Finanzierungsoption als Downgrade oder Abbruch enden.

Lohnt sich Ratenkauf für meinen Gaming-Shop, wenn der Großteil meiner Bestellungen unter 500 Euro liegt?

Ja, denn gerade bei kleineren Einzelbestellungen steckt oft ein Setup-Wunsch dahinter, der aus Liquiditätsgründen klein gehalten wird. Wer eigentlich Headset, Monitor und Stuhl auf einmal haben möchte, kauft ohne Finanzierungsoption häufig nur das Headset und schiebt den Rest auf den nächsten Monat. Ratenkauf macht hier nichts „größer“ — er erlaubt es dem Kunden, das ohnehin geplante Setup in einem Schritt anzuschaffen, mit transparenter Monatsrate und ohne versteckte Kosten. Bundle- und Setup-Käufe sind im Gaming-Handel deshalb der natürliche Anwendungsfall.