Alle Fragen und Antworten zum Thema B2B

Was ist CCD II?

CCD II ist die Abkürzung für die Consumer Credit Directive II oder auf deutsch der Name der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2023/2025,  die ab dem 20. November 2026 in Kraft tritt. Es handelt sich dabei um eine Richtlinie des europäischen Verbraucherschutzrechts, welche die Kreditvergabe an Konsumenten regelt.

Wann lohnt sich Selbstabwicklung (Eigengeschäft) voraussichtlich nicht mehr?

Wenn Compliance-Kosten (Dokumentation, Schulung, laufende Governance), Prozessaufwand (Kreditwürdigkeitsprüfung, Informationspflichten, Forbearance-Fälle) und mögliches Aufsichtsrisiko den Margenvorteil übersteigen. Dann wird ein lizenzierter Partner oft attraktiver, weil Risiko, Prüfung und Betrieb in einer professionellen Struktur gebündelt sind.

Ab wann greifen die neuen Pflichten der EU-Verbraucherkreditrichtlinie (CCD II)?

Die nationale Umsetzung gilt ab 20. November 2026. Der Beitrag nennt als politischen Stand: Beschluss des Umsetzungsgesetzes am 17. April 2026.

Welche Daten müssen für die Kreditwürdigkeitsprüfung typischerweise berücksichtigt werden?

Nicht nur ein Score „aus dem Bauch“: Es geht um eine nachvollziehbare Einschätzung der Rückzahlungswahrscheinlichkeit, häufig mit Daten zu Einnahmen, Ausgaben und bestehenden Verpflichtungen. Wichtig ist weniger „mehr Daten“, sondern eine belastbare, dokumentierte Logik.

Was ändert sich beim Checkout durch die Pflicht zur Kreditwürdigkeitsprüfung?

Der Checkout kann langsamer und erklärungsbedürftiger werden: mehr Datenpunkte, mehr Entscheidungslogik, mehr Hinweise. Das steht in einem Spannungsfeld zum Verbraucherschutz im E-Commerce: einfach kaufen, aber nicht „blind“ auf Kredit.

Kommt BaFin-Aufsicht durch das AbsFinAG auf Händler im Eigengeschäft zu?

Das kann passieren. Über das Absatzfinanzierungsaufsichtsgesetz (AbsFinAG) kann BaFin-Aufsicht auch Nicht-Banken erfassen, wenn sie Absatzfinanzierung betreiben. Ob im Einzelfall eine Registrierung oder Erlaubnis notwendig wird, hängt vom konkreten Modell ab.

Welche zusätzlichen Pflichten kommen bei Zahlungsschwierigkeiten dazu (Forbearance)?

Es gibt Forbearance-Pflichten: Bei erkennbaren Schwierigkeiten sollen geeignete Unterstützungsmaßnahmen möglich sein, z. B. Stundungen oder angepasste Zahlungspläne. Das braucht Regeln, Schulung und saubere Fallbearbeitung – nicht nur Standard-Mahnläufe.

Was bedeutet Verbraucherschutz im Zahlungsverkehr in der Praxis für Händler?

Mehr Transparenz und mehr Prozessdisziplin: klare vorvertragliche Informationen, nachvollziehbare Entscheidungen und ein Umgang mit Zahlungsschwierigkeiten, der nicht nur Mahnlogik kennt. Das erhöht den organisatorischen Aufwand im Tagesgeschäft.

Gilt die EU-Verbraucherkreditrichtlinie auch für BNPL unter 200 Euro?

Ja. Die Richtlinie erweitert den Anwendungsbereich, sodass auch kleinere BNPL-Beträge erfasst sind. Praktisch heißt das: „Kleiner Betrag“ schützt nicht mehr vor Pflichten.

Muss bei Rechnungskauf und zinsfreier Ratenzahlung künftig eine Kreditwürdigkeitsprüfung erfolgen?

Ja. Die Kreditwürdigkeitsprüfung wird verpflichtend, auch wenn keine Zinsen anfallen. Damit wird aus einer reinen Checkout-Option ein kreditnaher Prozess mit Nachweis- und Dokumentationslogik.

Gilt die Verbraucherkreditrichtlinie 2025 auch für Rechnungskauf im Eigengeschäft?

Ja. Die Richtlinie verbietet Eigengeschäft nicht, macht es aber deutlich pflichtenintensiver. Rechnungskauf wird regulatorisch stärker als Kreditprodukt behandelt – mit entsprechenden Anforderungen an Prozess, Dokumentation und Kundeninformation.

Wie lässt sich der eigene Payment-Mix faktenbasiert gegen den Benchmark spiegeln?

Einfach starten: Checkout-Daten der letzten zwölf Monate nach Zahlungsart und Warenkorbsegment auswerten (Conversions, Abbruchrate, AOV).
Dann mit den Benchmark-Kriterien abgleichen: Wo fehlen schnelle Optionen (Wallet), wo fehlen High-Basket-Optionen (BNPL), wo geraten Risiko und Kosten aus dem Ruder (Rechnung/Lastschrift ohne Absicherung).
Ein A/B-Test über mindestens vier Wochen liefert belastbare Effekte.

Was sind typische Integrationsbremsen bei neuen Zahlarten?

Die Technik ist selten nur „Plugin rein, fertig“: PSP-Anbindung, API-Reife, ERP-Abgleich (Zahlstatus, Rückerstattung), Testing in Sandbox und saubere Fehlerfälle (Storno, Teillieferung) kosten Zeit. A2A hat im Benchmark den höchsten Integrationsaufwand.

Sind Wallets eine eigene Zahlungsart oder nur ein „Bequemer-Button“?

Wallets bündeln Zahlungsarten (teils Karte, teils Konto) und machen den Checkout schneller. Im Benchmark punkten sie vorwiegend bei Geschwindigkeit und Komfort – und damit häufig bei mobilen Conversions.

Welche Zahlungsarten sind aus Kostensicht größtenteils am effizientesten?

Die Girocard ist häufig günstig, A2A kann ebenfalls kostenseitig interessant sein. Kreditkarte und Wallets liegen da tendenziell höher. Rechnung und BNPL können durch Gebühren und Absicherung teurer sein, zahlen sich aber oft über mehr Conversions aus.

Wo liegt das größte Risiko für Händler: Zahlungsausfall oder Chargebacks?

Rechnung und Lastschrift tragen das höchste Ausfallrisiko, wenn keine Absicherung dahintersteht. Kreditkarten bringen eher Chargeback-Risiken mit sich. Bei BNPL mit Forderungsabtretung liegt das Risiko typischerweise beim Anbieter, nicht beim Händler.

Welche Zahlungsart passt am besten zu hohen Warenkörben?

BNPL ist im Benchmark am stärksten für große Warenkörbe geeignet, Kreditkarten sind ebenso gut geeignet. A2A kann bei hohen Beträgen attraktiv sein, ist aber aus Kundensicht oft noch ungewohnt.

Welche Zahlungsarten wirken am stärksten auf die Conversion-Rate?

Rechnung und BNPL (Ratenkauf) zeigen typischerweise den stärksten positiven Conversion-Effekt, Wallets und Kreditkarte eher positiv, Girocard und Bargeld meist neutral. Lastschrift kann negativ wirken, wenn Prozesse langsam oder prüfintensiv sind.

Wie verteilen sich die Marktanteile im Payment aktuell nach Kanal?

Im stationären Handel ist die Girocard laut EHI weiterhin die umsatzstärkste Kartenart. Online liegen Rechnungskauf und Wallets (z. B. PayPal) vorn. Mobile Zahlungen wachsen stark, sind insgesamt aber noch kein Massenphänomen.

Wie wird verhindert, dass Kunden sich beim Ratenkauf finanziell übernehmen?

Über folgende Mechanismen, die ineinandergreifen.
Erstens wird jeder Antrag individuell geprüft und Finanzierungen werden von easyCredit Business Services auch abgelehnt, auch wenn das im Einzelfall bedeutet, dass ein Kauf bzw. Verkauf einmal nicht zustande kommt. Genau diese Ablehnungsbereitschaft ist der Unterschied zwischen verantwortungsvoller Bonitätsprüfung und reiner Volumen-Logik.
Zweitens sind die Konditionen transparent: Monatsrate, Laufzeit und Gesamtbetrag werden im Checkout angezeigt, bevor der Kunde bestätigt – kein Kleingedrucktes, das später überrascht.
Drittens ist die TeamBank Teil der Genossenschftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken – Verantwortung bei der Überschuldungsprävention zu tragen ist im Unternehmen fest verankert. Eine Risikobewertung jedes einzelnen Payment-Vorgangs bzw. Finanzierung, muss zur Lebenssituation des Kunden passen und wird so zur Grundlage für eine Kundenbeziehung, die über den einzelnen Kauf hinaus trägt.

Funktioniert easyCredit-Ratenkauf nur für Gaming-PCs oder auch für Konsolen, VR-Headsets und komplette Setups?

Die Ratenkauf-Finanzierungsspanne reicht von 200 Euro bis 10.000 Euro, damit fällt praktisch jedes Gaming-Produkt hinein — vom 250-Euro-Headset über Konsolen-Bundles und VR-Sets bis zum 5.000-Euro-Custom-Build. Für Kunden heißt das: eine Zahlart, eine transparente Kondition, kein Jonglieren zwischen verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Limits. Für Händler mit gemischtem Sortiment heißt das: Das Preisspektrum ist lückenlos abgedeckt. Von der spontanen kleinen Anschaffung bis zum geplanten größeren Kauf und in beiden Fällen mit derselben verantwortungsvollen Bonitätsprüfung im Hintergrund.

Passt Ratenkauf zur typischen Gaming-Zielgruppe zwischen 20 und 35 Jahren?

Ja, sehr gut und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist das laut TeamBank-Liquiditätsbarometer* die Kernnutzergruppe von Ratenkauf: junge Käufer mit stabilem Einkommen, aber ohne 2.500 Euro sofort verfügbarer Liquidität, Wunsch nach High-End-Hardware, Sparbuch noch im Aufbau. Zweitens, und das ist im Gaming-Kontext besonders wichtig: Die TeamBank prüft die Bonität jedes Antrags verantwortungsvoll als Teil des Geschäftsmodells. Überschuldungsprävention ist bei einem genossenschaftlichen Anbieter aus der Volksbanken-Raiffeisenbanken-Gruppe kein Marketing-Claim, sondern Geschäftsgrundlage – gerade das macht aber bei jüngeren Käufern den Unterschied aus zwischen einer Finanzierung die trägt und einer, die belastet.


*Das TeamBank-Liquiditätsbarometer ist eine seit 2013 halbjährlich durchgeführte, repräsentative Studie im Auftrag der TeamBank AG, die das Konsumverhalten, die finanzielle Situation und die Sparneigung der deutschen Bevölkerung (18 bis 79 Jahre) untersucht. Es misst die Stimmung zur aktuellen und zukünftigen finanziellen Lage.

Welche Rolle spielt der Ratenkauf in saisonalen Peaks wie Black Friday, Gamescom-Wochen, Weihnachten oder großen Game-Releases?

In diesen Phasen passt das Timing aus Kundensicht besonders gut: Neue AAA-Releases triggern PC-Upgrades, Rabattwochen machen größere Konfigurationen erstmals erschwinglich, Konsolen-Generationswechsel verschieben die Erwartungen. Eine Echtzeit-Entscheidung im Checkout ohne Medienbruch und ohne PostIdent-Hürde für Bestandskunden sorgt dafür, dass die Finanzierung in dem Moment greift, in dem der Kunde sich entschieden hat — nicht zwei Tage später per Post. Dass dabei keine versteckten Kosten oder Gebühren ins Spiel kommen, ist laut TeamBank-Liquiditätsbarometer das, was Kundinnen und Kunden ausdrücklich verlangen — und Teil des Modells.

Hilft Ratenkauf gegen die Komponenten-Inflation und das Downgrade-Problem im Gaming-PC-Markt?

Direkt und der Effekt wirkt beidseitig. Wer vor einem Jahr einen Gaming-PC für 1.800 Euro konfiguriert hat, landet bei vergleichbarer Ausstattung heute oft bei 2.100 Euro oder mehr. Im Checkout heißt der Reflex dann: Komponenten herunterstufen oder Kauf verschieben — beides führt zu Frust auf Kundenseite und einem verlorenen Verkauf für den Händler. Mit Ratenkauf bleibt die Monatsrate in einem planbaren Bereich, sodass Kunden ihre Wunschkonfiguration realisieren können, statt am Ende mit einem Gerät nach Hause zu gehen, das nicht das ist, was sie wollten.

Wie stark verändert Ratenkauf den durchschnittlichen Warenkorb in einem Gaming-Onlineshop?

Spürbar und der Effekt entsteht nicht durch künstlichen Druck, sondern durch das Wegfallen einer Liquiditätshürde. Im Gaming-Segment liegen Ratenkauf-Warenkörbe typischerweise im hohen drei- bis vierstelligen Bereich: in der Größenordnung also, in der Kunden ihre tatsächlich gewünschte Konfiguration abbilden, statt aus Budget-Gründen Kompromisse zu machen, die sie kurz danach bereuen. Es handelt sich nicht um nach oben getriebene Käufe, sondern um Bestellungen, die der Kunde ohnehin so geplant hatte und die ohne Finanzierungsoption als Downgrade oder Abbruch enden.

Lohnt sich Ratenkauf für meinen Gaming-Shop, wenn der Großteil meiner Bestellungen unter 500 Euro liegt?

Ja, denn gerade bei kleineren Einzelbestellungen steckt oft ein Setup-Wunsch dahinter, der aus Liquiditätsgründen klein gehalten wird. Wer eigentlich Headset, Monitor und Stuhl auf einmal haben möchte, kauft ohne Finanzierungsoption häufig nur das Headset und schiebt den Rest auf den nächsten Monat. Ratenkauf macht hier nichts „größer“ — er erlaubt es dem Kunden, das ohnehin geplante Setup in einem Schritt anzuschaffen, mit transparenter Monatsrate und ohne versteckte Kosten. Bundle- und Setup-Käufe sind im Gaming-Handel deshalb der natürliche Anwendungsfall.

Wann lohnt sich der Einsatz von BNPL oder Ratenzahlung?

BNPL‑ und Ratenzahlungslösungen können sich schon bei Händlern mit geringen durchschnittlichen Warenkörben (ab 20 EUR) lohnen. Besonders wenn der Anbieter keine Grundgebühr oder fixe Gebühr verlangt.
Bei höheren Warenkörben spielen Skalierbarkeit, Zahlungssicherheit und Prozessintegration eine größere Rolle als die reine Plugin‑Verfügbarkeit.

Was ist der AOV?

Der AOV oder „Average Order Value“ beschreibt den durchschnittlichen Warenkorbwert eines Händlers. Er wird manchmal auch Average Cart Size genannt. Berechnet wird er, indem man den Gesamtumsatz durch die Anzahl der Bestellungen teilt.

Was ist das Zahlungsausfallrisiko?

Das Zahlungsausfallrisiko beschreibt die Gefahr das ausstehende Zahlungen nicht getätigt werden können. Dies kann vor allem aufgrund von Liquiditätsproblemen (Überschuldung, Insolvenz), organisatorischen Schwierigkeiten, schlechter Zahlungsmoral oder Betrugsabsicht auftreten.

Warum ist PSP Unabhängigkeit für Händler strategisch relevant?

PSP‑Unabhängigkeit ermöglicht es Händlern, Zahlungsarten flexibel auszutauschen oder zu ergänzen, ohne ihre gesamte Zahlungsinfrastruktur zu verändern. Dies ist insbesondere für wachsende Händler mit komplexen Payment‑Anforderungen relevant.

Wann sollte ein Händler eher über Zahlungsarten als über PSPs entscheiden?

Händler sollten primär über Zahlungsarten entscheiden, wenn Themen wie Liquidität, Risikoübernahme und Conversion im Vordergrund stehen. Der PSP ist dann eine technischer Plattform, während die eigentliche Wertschöpfung über die jeweilige Zahlungsart erfolgt.

Welche Vorteile hat eine Factoring Zahlungsart gegenüber reinen PSP Payments?

Factoring Zahlungsarten bieten Händlern eine schnelle Auszahlung, eliminieren Zahlungsausfälle und reduzieren internen Verwaltungsaufwand. Reine PSP Payments fokussieren sich primär auf die technische Zahlungsabwicklung, ohne finanzielle Risiken vollständig zu übernehmen.

Warum kombinieren Händler PSPs mit spezialisierten Zahlungsarten?

Händler kombinieren PSPs mit spezialisierten Zahlungsarten, um technische Flexibilität und finanzielle Sicherheit zu verbinden. Der PSP sorgt für eine zentrale Integration, während Zahlungsarten wie Factoring‑Ratenkauf Liquidität sichern und Risiken auslagern.

Wann reicht ein PSP allein nicht mehr aus?

Ein reiner PSP reicht häufig dann nicht mehr aus, wenn Händler hohe Warenkörbe, lange Zahlungsziele oder komplexe Risikoprofile abdecken müssen. In diesen Fällen gewinnen Zahlungsarten an Bedeutung, die zusätzlich Bonitätsprüfung, Forderungsmanagement und Risikoübernahme bieten.

Wer trägt bei PSP Zahlungsarten das Zahlungsausfallrisiko?

Bei vielen PSP‑vermittelten Zahlungsarten trägt der Händler ganz oder teilweise das Zahlungsausfallrisiko. Beim easyCredit‑Ratenkauf liegt das Ausfallrisiko vollständig beim Anbieter, da es sich um ein Factoring‑Modell handelt.

Welche Rolle spielt ein PSP bei der Nutzung des easyCredit Ratenkaufs?

Ein PSP kann als technische Schnittstelle dienen, über die der easyCredit‑Ratenkauf in den Checkout integriert wird. Die finanzielle Abwicklung, Risikoprüfung und Forderungsübernahme erfolgt jedoch durch easyCredit und nicht durch den PSP.

Ist der easyCredit‑Ratenkauf ein klassischer PSP?

Nein. Der easyCredit Ratenkauf ist keine reine PSP Leistung, sondern eine auf Factoring basierende Zahlungsart. easyCredit übernimmt Bonitätsprüfung, Auszahlung an den Händler sowie das Forderungs- und Ausfallrisiko, während ein PSP in der Regel nur die technische Zahlungsabwicklung bereitstellt.

Ist ein PSP dasselbe wie ein Zahlungsanbieter?

Nein. Ein PSP ist primär ein technischer Zahlungsabwickler. Ein Zahlungsanbieter oder Finanzdienstleister kann zusätzlich Funktionen wie Bonitätsprüfung, Forderungsankauf oder Risikomanagement übernehmen. In der Praxis werden beide Rollen häufig kombiniert, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben.

Welche Aufgaben übernimmt ein PSP für Händler?

Ein PSP stellt die technische Infrastruktur für Zahlungen bereit, kümmert sich um Transaktionsabwicklung, Zahlungsstatus und teilweise um das Reporting. Themen wie Bonitätsprüfung, Forderungsmanagement oder Zahlungsausfallrisiken liegen je nach Zahlungsart häufig weiterhin beim Händler oder beim jeweiligen Zahlungsanbieter.

Was ist ein Payment Service Provider (PSP)?

Ein Payment Service Provider ist ein Dienstleister, der Zahlungsarten technisch bereitstellt und Transaktionen zwischen Händler, Kunde und Zahlungsnetzwerken abwickelt. PSPs bündeln häufig mehrere Zahlungsarten wie Kreditkarte, PayPal oder Lastschrift in einer zentralen Integration, übernehmen jedoch nicht zwingend das Zahlungsrisiko des Endkunden.

Wann ist Ratenzahlung sinnvoller als Rechnungskauf?

Ratenzahlung ist besonders sinnvoll bei hohen Warenkörben oder Produkten mit längerer Nutzungsdauer. Rechnungskauf eignet sich eher für kurzfristige Liquiditätsüberbrückung. Beide Zahlungsarten können sich sinnvoll ergänzen.

Was ist der Unterschied zwischen Factoring‑BNPL und klassischer Kreditfinanzierung?

Factoring‑basierte BNPL‑Lösungen zahlen dem Händler den Kaufbetrag sofort aus und übernehmen das Ausfallrisiko. Klassische Kreditfinanzierungslösungen agieren häufig als Kreditgeber für den Endkunden, ohne dem Händler eine echte Forderungsübernahme zu bieten. Für Händler ist der Unterschied vor allem hinsichtlich Liquidität, Risikoübernahme und Prozesskomplexität relevant.

Für welche Vertriebsmodelle ist Ratenzahlung geeignet?

Ratenzahlung eignet sich für den Online‑Handel, den stationären Point of Sale sowie den Direktvertrieb. Besonders bei beratungsintensiven Produkten oder höheren Investitionen kann sie sowohl im persönlichen Verkaufsgespräch als auch im Checkout integriert werden.

Ist der easyCredit‑Ratenkauf ein Kredit für den Händler?

Nein. Der easyCredit‑Ratenkauf ist kein Kredit für den Händler, sondern eine Zahlungsart auf Factoring‑Basis. Der Händler erhält den Kaufbetrag unabhängig vom Zahlungsverhalten des Endkunden.

Wie funktioniert der easyCredit‑Ratenkauf für Händler?

Beim easyCredit‑Ratenkauf bietet der Händler seinen Kunden eine Ratenzahlung an, während easyCredit als Zahlungsanbieter die Bonitätsprüfung übernimmt, den Kaufbetrag auszahlt und die Raten vom Kunden einzieht. Für den Händler handelt es sich um ein Factoring‑Modell ohne eigenes Kreditrisiko.

Welche Vorteile hat eine sofortige Auszahlung für Händler?

Eine sofortige Auszahlung verbessert die Liquiditätsplanung, reduziert den Verwaltungsaufwand und schützt vor Zahlungsausfällen. Gerade im Umfeld mit hohen Rechnungsbeträgen ist die Auslagerung des Forderungsmanagements ein zentraler Vorteil.

Welche Paymentmethoden erhöhen die Conversion im B2B‑E‑Commerce?

Im E‑Commerce steigern vor allem Rechnungskauf und Ratenzahlung die Conversion, da sie Liquiditätsflexibilität bieten. Besonders bei erklärungsbedürftigen oder hochpreisigen Produkten kann eine Ratenzahlung Kaufabbrüche reduzieren und durchschnittliche Bestellwerte erhöhen.

Was ist eine Factoring‑basierte Ratenzahlung?

Eine Factoring‑basierte Ratenzahlung ist eine Zahlungsart, bei der der Paymentanbieter dem Händler den Kaufbetrag sofort auszahlt und die Raten direkt vom Endkunden einzieht. Bonitätsprüfung, Forderungsmanagement und Zahlungsausfallrisiken liegen beim Anbieter, nicht beim Händler.

Was bedeutet Factoring bei Zahlungsarten für Händler?

Factoring bedeutet, dass ein Zahlungsanbieter die Forderung des Händlers gegenüber dem Kunden ankauft. Der Händler erhält den Kaufbetrag sofort und trägt kein Ausfallrisiko. Factoringbasierte Zahlungsarten wie Rechnungskauf oder Ratenzahlung sind insbesondere für umsatzstarke Händler relevant, da sie Liquidität sichern und Risiken auslagern.

Was ist der Unterschied zwischen BNPL, Rechnungskauf und Ratenzahlung?

BNPL (Buy Now, Pay Later) ist ein Oberbegriff für Zahlungsarten, bei denen Kunden erst nach dem Kauf bezahlen. Dies umfasst vor allem Rechnungskauf und Ratenzahlung. Beim Rechnungskauf zahlt der Kunde den Gesamtbetrag zu einem späteren Zeitpunkt, bei der Ratenzahlung wird der Kaufbetrag in monatliche Teilbeträge aufgeteilt. Für Händler ist entscheidend, ob das Zahlungsrisiko durch einen Paymentanbieter übernommen wird.

Warum bevorzugen Kunden Ratenzahlung?

Kunden bevorzugen Ratenzahlung auch bei jungen Unternehmen, weil sie dadurch den Kaufpreis nicht auf einmal bezahlen zu müssen. Außerdem steht die bekannte Marke easyCredit und die Verbindung zur genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für Sicherheit und Seriösität.

Welche Vorteile bringt der Ratenkauf für meine Kunden als junges Unternehmen?

Ihre Käufer profitieren von flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, auch hochpreisige Produkte zu kaufen, ohne den vollen Preis auf einmal zahlen zu müssen. Die Raten sind fest, transparent und beinhalten keine versteckten Kosten. Vorzeitige Rückzahlungen sind zudem gebührenfrei möglich. So bleiben Ihre Kunden liquide.

Warum sollte ich als Sport- und Outdoorhändler eine Ratenzahlung anbieten?

Eine Ratenzahlung bietet Ihren Kunden die Möglichkeit, auch höherpreisiges spoer- und Outdoor-Equipment über mehrere Monate hinweg zu bezahlen, was die Kaufentscheidung erleichtert. Für Sie als Händler führt dies zu höheren Umsätzen, einer erweiterten Zielgruppe und einer stärkeren Kundenbindung. Zudem übernehmen Anbieter wie easyCredit-Ratenkauf das Ausfallrisiko, sodass Sie sicher Ihren Zahlungseingang erhalten.

Warum bevorzugen Kunden Ratenzahlung beim Kauf von Sport- und Outdoorequipment?

Kunden bevorzugen Ratenzahlung beim Kauf von Sport- und Outdoorquipment, weil sie dadurch auch höherpreisige Modelle kaufen können, ohne den gesamten Betrag auf einmal bezahlen zu müssen. Dies ermöglicht ihnen finanzielle Flexibilität und eine bessere Budgetplanung.

Welche Vorteile bringt der Ratenkauf für meine Kunden im Sport- und Outdoorhandel?

Kunden profitieren von flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, hochwertiges Equipment zu erwerbe, ohne dass Sie den vollen Kaufpreis auf einmal zahlen müssen Die Raten sind fest, transparent und beinhalten keine versteckten Kosten. Vorzeitige Rückzahlungen sind zudem gebührenfrei möglich.

Wie bewerten andere Sport- und Outdoorhändler den easyCredit-Ratenkauf?

Viele Sport- und Outdoorhändler haben positive Erfahrungen mit easyCredit-Ratenkauf gemacht. Sie berichten von messbar gestiegenen Umsätzen, einer unkomplizierten Integration und hoher Kundenzufriedenheit. Diese Erfolgsgeschichten und Bewertungen tragen zur Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Zahlungsmethode bei.

Welche Vorteile bringt der Ratenkauf für meine Kunden im Computerhandel?

Ihre Käufer profitieren von flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, auch hochwertige PC’s, Laptops und Hardware zu kaufen, ohne den vollen Preis auf einmal zahlen zu müssen. Die Raten sind fest, transparent und beinhalten keine versteckten Kosten. Vorzeitige Rückzahlungen sind zudem gebührenfrei möglich.

Wie bewerten andere Computerhändler easyCredit-Ratenkauf?

Viele PC- und Hardwarehändler haben positive Erfahrungen mit easyCredit-Ratenkauf gemacht. Sie berichten von messbar gestiegenen Umsätzen, einer einfachen Integration und hoher Kundenzufriedenheit. Und das sowohl im Onlinehandel als auch in der Filiale. Diese Erfolgsgeschichten und Bewertungen tragen zur Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Zahlungsmethode bei.

Warum bevorzugen Kunden Ratenzahlung beim PC- und Hardwarekauf?

Kunden bevorzugen Ratenzahlung beim Kauf von PC, Notebook und Hardwarekauf, weil sie dadurch teurere Modelle kaufen können, ohne den gesamten Kaufpreis auf einmal bezahlen zu müssen. Dies ermöglicht ihnen finanzielle Flexibilität und eine bessere Budgetplanung.

Warum sollte ich als PC – Hardwarehändler eine Ratenzahlung anbieten?

Eine Ratenzahlung bietet Ihren Kunden die Möglichkeit, auch teurere PC Systeme, Komponenten und Zubehör über mehrere Monate hinweg zu bezahlen. Das erleichtert die Kaufentscheidung. Für Sie als Händler bedeutet dies höhere Warenkörbe und höherer Umsatz, sowie eine erweiterte Zielgruppe mit stärkerer Kundenbindung. Zudem übernehmen Anbieter wie easyCredit-Ratenkauf das Ausfallrisiko, sodass Sie sicher Ihren Zahlungseingang erhalten.

Warum bevorzugen Kunden Ratenzahlung beim Musikhandel?

Kunden bevorzugen Ratenzahlung beim Instrumentenkauf, weil sie dadurch teurere Modelle kaufen können, ohne den gesamten Kaufpreis auf einmal bezahlen zu müssen. Dies ermöglicht ihnen finanzielle Flexibilität und eine bessere Budgetplanung.

Warum sollte ich als Musikhaus eine Ratenzahlung anbieten?

Eine Ratenzahlung bietet Ihren Kunden die Möglichkeit, teurere Instrumente und Zubehör über mehrere Monate hinweg zu bezahlen, was die Kaufentscheidung erleichtert. Für Sie als Händler führt dies zu höheren Umsätzen, einer erweiterten Zielgruppe und einer stärkeren Kundenbindung. Zudem übernehmen Anbieter wie easyCredit-Ratenkauf das Ausfallrisiko, sodass Sie sicher Ihren Zahlungseingang erhalten.

Welche Vorteile bringt der Ratenkauf für meine Kunden im Musikhandel?

Ihre Käufer profitieren von flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, auch hochwertige Instrumente zu kaufen, ohne den vollen Preis auf einmal zahlen zu müssen. Die Raten sind fest, transparent und beinhalten keine versteckten Kosten. Vorzeitige Rückzahlungen sind zudem gebührenfrei möglich.

Wie bewerten andere Musikhäuser easyCredit-Ratenkauf?

Viele Musikhäuser haben positive Erfahrungen mit easyCredit-Ratenkauf gemacht. Sie berichten von messbar gestiegenen Umsätzen, einer einfachen Integration und hoher Kundenzufriedenheit. Und das sowohl im Onlinehandel als auch in der Filiale. Diese Erfolgsgeschichten und Bewertungen tragen zur Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Zahlungsmethode bei.

Wie bewerten andere Fahrradhändler easyCredit-Ratenkauf?

Viele Fahrradhändler haben positive Erfahrungen mit easyCredit-Ratenkauf gemacht. Sie berichten von messbar gestiegenen Umsätzen, einer unkomplizierten Integration und hoher Kundenzufriedenheit. Diese Erfolgsgeschichten und Bewertungen tragen zur Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Zahlungsmethode bei.

Welche Vorteile bringt der Ratenkauf für meine Kunden im Fahrradhandel?

Fahrrad Käufer profitieren von flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, hochwertige Fahrräder zu kaufen, ohne den vollen Preis auf einmal zahlen zu müssen. Die Raten sind fest, transparent und beinhalten keine versteckten Kosten. Vorzeitige Rückzahlungen sind zudem gebührenfrei möglich.

Warum sollte ich als Fahrradhändler eine Ratenzahlung anbieten?

Eine Ratenzahlung bietet Ihren Kunden die Möglichkeit, teurere Fahrräder über mehrere Monate hinweg zu bezahlen, was die Kaufentscheidung erleichtert. Für Sie als Händler führt dies zu höheren Umsätzen, einer erweiterten Zielgruppe und einer stärkeren Kundenbindung. Zudem übernehmen Anbieter wie easyCredit-Ratenkauf das Ausfallrisiko, sodass Sie sicher Ihren Zahlungseingang erhalten.

Warum bevorzugen Kunden Ratenzahlung beim Fahrradkauf?

Kunden bevorzugen Ratenzahlung beim Fahrradkauf, weil sie dadurch teurere Modelle kaufen können, ohne den gesamten Betrag auf einmal bezahlen zu müssen. Dies ermöglicht ihnen finanzielle Flexibilität und eine bessere Budgetplanung.

Wie lange dauert die Registrierung für den easyCredit-Ratenkauf?

Je nach Rechtsform und entsprechend notwendiger Angaben ist die Registrierung in wenigen Minuten durchführbar.

Wie kann ich easyCredit-Ratenkauf Partner werden?

Es ist ganz einfach easyCredit-Ratenkauf Partner zu werden und diese Zahlart seinen Kunden anzubieten.
Alles was Sie tun müssen, ist sich unter: https://partner.easycredit-ratenkauf.de/registrierung/firmendaten zu registrieren.

Welche Konditionen gelten für meine Kunden?

Der Zinssatz bei Abschluss eines Ratenkaufs beträgt 12,99 % eff. p.a. (Stand: 02.06.2025), unabhängig von Bonität, Laufzeit und Betrag des Ratenkaufs. Es entstehen sonst keine weiteren Kosten.

Welche Konditionen gelten für mich als Händler?

Als Händler zahlt man für jede gemeldete Transaktion ein Factoringentgelt i.H.v. 1,49 % des Kaufpreises. Die standardmäßige Auszahlung erfolgt nach 16 Bankarbeitstagen ohne weiteres Entgelt.